09.06.2017

Spiel, Sport & Spaß



Aktiv, bunt und fröhlich ging es zu beim Ağabey-Abla-Sporttag, den engagierte Mentoren unseres Programms am 21. Mai für alle Programmteilnehmer organisiert haben.



Den ganzen Nachmittag wurde gemeinsam um die Wette gekickt, gerutscht, gespielt und gelacht. Dabei hatten besonders die teilnehmenden Mentees viel Spaß! Endlich gab es ganz viele Möglichkeiten für selbstgewählte Spiele, für die im schulischen Sportunterricht oft die Zeit fehlt.




Von Zombie-Ball, Matten-Rutschen über Geräte-Parcours  - die Organisatoren haben sich ein abwechslungsreiches Programmeinfallen lassen. So war für Klein & Groß jede Menge geboten! Aber auch die Erholungszeit durfte natürlich nicht zu kurz kommen...



Herzlichen Dank an die fleißigen Organisatoren sowie an unseren Kooperationspartner GES - Gemeinschaftserlebnis Sport, die uns die Nutzung der Sporthalle ermöglicht haben.

26.05.2017

Präsentieren leicht gemacht

Unsere Ağabeys und Ablas durften sich vor kurzem wieder weiterbilden. Unter dem Motto "Wirksam präsentieren" verbrachten unsere Mentoren einen viel zu heißen Mittwochnachmittag mit Präsentationstechniken und Tipps für Körperhaltung und Stimme.



Die Referentin Aylin Bergemann brachte der Gruppe beispielsweise die 4 As des Präsentationseinstiegs bei: Ankommen, Anschauen, Ausatmen, Anfangen. Die Teilnehmer lernten unter anderem, dass es bei einer Präsentation nie um den Präsentierenden geht, sondern um das Publikum. Dabei sollte man sich immer fragen, wie man ein Thema den Zuhörern nahe bringen kann und welche Relevanz dieses für sie hat.





Nach drei intensiven Stunden, in denenWasserflaschen an junge Mütter und Sportler verkauft wurden, die Zunge gelockert und Vortragsanfänge geübt wurden, verließen 11 frisch gebackene Präsentationsprofis die Fortbildung.

19.05.2017

Melinas Bericht



Hallo, ich bin Melina. 

Diese Woche habe ich mein Sozialpraktikum im Deutsch-Türkischen Forum in Stuttgart gemacht. Es war sehr interessant für mich zu sehen, wie es hier abläuft. Am Montag habe ich eine Einführung bekommen und habe angefangen Geburtstags E-Mails zu schreiben an die Ağabeys und Ablas. 



Am Dienstag habe ich mein eigenes Projekt geplant für die Flüchtlingskinder in der Katharinenstraße. Wir backen Waffeln!! Danach waren wir in Zuffenhausen für die Schnitzeljagd und haben dort alles vorbereitet. Am Mittwoch haben wir die Tombolageschenke eingepackt fürs Kinderfest am 2. Juli. Es sind echt schöne Geschenke da, also wer Lust drauf hat, kann kommen!

 


Am Donnerstag haben wir nicht so viel gemacht. Merve und ich haben noch Tombolageschenke eingepackt. Danach habe ich noch die Auswertung von einer Exceltabelle gemacht. Am Freitag musste ich auch noch mein Bericht für die Schule fertig machen. Wir haben alles für mein Projekt vorbereitet. Danach gab’s Waffeln!!!

 
Am Freitag war auch noch die Schnitzeljagd im Projekt „Stadtendecker“, die wir am Dienstag vorbereitet haben. Das war sehr schön auch wenn’s ein bisschen geregnet hat. Das war mein Bericht beim Deutsch-Türkischen Forum.


Es war für mich sehr interessant und es hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. 
Ich hoffe mein Bericht hat euch gefallen.

















27.04.2017

MANTI-FEST

Jeder in Deutschland kennt sie. Pelmeni, Ravioli, Wan Tan oder Maultaschen.
Das ebenbürtige Nationalgericht der Türken dagegen nennt sich MANTI. Mini-Teigtaschen mit würzigem Hackfleisch gefüllt. Weil man für die Herstellung etwas Zeit einplanen muss und man dieses Gericht am liebsten in Gesellschaft zubereitet, dachten wir, dass das ein tolles Teamevent mit den Ağabeys-Ablas und dem DTF-Team sein könnte.  So wurde der letzte Freitag durch das  Ağabey-Abla Team in MANTI-Tag umbenannt.


Gemeinsam mit 10 Ağabeys und Ablas bildeten wir drei Teams und machten uns an den Teig.
                                                                                                                                                                         
 

Erst einmal musste der Teig ausgerollt, in Quadrate geschnitten und gefüllt werden.


Alle drei Teams hatten ihre eigene Technik und unterschieden sich auch in ihren Füllungen.

 







 Unsere Alumna Ceren beriet uns in dieser Hinsicht und bemerkte, dass der Teig dünner :-)  ausgerollt und möglichst klein geschnitten werden muss.
Im Türkischen sagt man: "Wenn 40 Mantı auf einen Löffel passen, dann sind es gute Mantı.“



Na dann mal los!

                                                                                                                                                                      


Mit der richtigen Kochtechnik von unserem Ağabey Emre 




und den verschiedenen Soßenvarianten von mild bis scharf konnten wir endlich hungrig zu Tisch. Natürlich mussten die unterschiedlichen Mantı's auch bewertet werden. 






Ob 40 Mantı's auf einem Esslöffel Platz gefunden haben wissen wir nicht, doch am Ende waren es definitiv die besten Ağabey-Abla Mantı’s

Unser nächstes kulinarisches Event wurde übrigens schon von unserer Abla Derya vorgeschlagen.
Titel: „DTF sucht die Super-Pizza“

Interessierte können sich ja schon mal bei uns melden.

21.04.2017

Das DTF auf der Messe Stuttgart

Im Rahmen der FAIR HANDELN 2017, der internationalen Messe für Fair trade und global verantwortungsvolles Handeln, dürfen wir in diesem Jahr am Stand der Stiftung One World Family für unsere Projekt werben. Vier Tage lang, von Donnerstag bis Sonntag, haben wir die Möglichkeit mit den Messebesuchern ins Gespräch zu kommen und vielleicht sogar neue Ehrenamtliche und Unterstützer für das DTF zu gewinnen.



Bis Sonntag sind wir rund um die Uhr an unserem Stand am Eingangsbereich der Messe Stuttgart zu finden. Kommt vorbei, es gibt coole Postkarten und gute Gespräche!



Und wenn ihr schon da seid, versäumt es nicht, alle weiteren tollen Messen zu besuchen, die auf dem Gelände an diesem Wochenende ausstellen: Kreativ, Garten, i-Mobility, Kreativ, Haus Holz Energie sowie die Mineralien Fossilien Schmuck,Yoga World und das Highlight: die Slowfood-Messe.

Wir freuen uns auf euch!







13.04.2017

Ağabeys und Ablas in der wirbiz

Wer in den letzten Tagen bei uns in der Geschäftsstelle vorbeigekommen ist oder im Rahmen unserer deutsch-türkischen Kabarettwoche im Renitenztheater war, hat sie wahrscheinlich schon gesehen: unsere druckfrische kunterbunte wirbiz .



Das DTF-Magazin wirbiz möchte den Blick öffnen für die große Vielfalt Stuttgarts und Baden-Württembergs und seiner engagierten Bürgerinnen und Bürger. Darin kommen Persönlichkeiten zu Wort, die in der Wirtschaft und im kulturellen Leben auf Ideen und Talente setzen. Auch Bildungschancen und Berufsperspektiven junger Menschen sind wichtig.
Wir wollen sichtbar machen, dass kulturelle Mehrsprachigkeit, wirtschaftlicher Erfolg und gemeinsame Bürgerrechte keinen Widerspruch bedeuten. Und das Magazin greift auch schwierige und kontroverse Themen auf, es sucht das offene Gespräch und die faire Auseinandersetzung.
wirbiz erscheint in Zusammenarbeit mit dem Atelier Hans Ulrich Scholpp seit Oktober 2014 zweimal jährlich.

In der aktuellen Ausgabe kommen viele Ağabeys, Ablas und Alumni zu Wort: So führten Derya, Sadri, Fatih, Berkay und Funda spannende Interviews mit wichtigen Persönlichkeiten oder schrieben interessante Artikel über aktuelle Themen. Auf den Seiten 38 bis 40 berichten außerdem neun Ağabeys und Ablas in dem Artikel "Vorbilder haben und Vorbild sein" über ihre Motivation, Inspiration und was sie dazu bewegte, als Ağabeys und Ablas Vorbild für jemand anderes zu sein.




Die wirbiz ist im DTF-Büro erhältlich, wurde an unsere Mitglieder versendet und ist natürlich auch bei der Kabarettwoche bis Sonntag im Renitenztheater zu haben.

07.04.2017

Der große Fortbildungstag

Unser fester Termin im April ist jedes Jahr der Fortbildungstag. An einem Samstag kommen alle aktiven Ağabeys und Ablas in unserer Kooperationsschule, der Grund- und Werkrealschule Ostheim, zusammen und werden von verschiedenen Referenten in unterschiedlichen Themengebieten geschult.
 


Dabei achten wir, das Team, immer darauf, dass die Themen vielfältig sind und unsere zwei Themenschwerpunkte abdecken: Zum einen legen wir einen großen Wert auf pädagogische Fortbildungen, die bei der Arbeit mit dem Kardeş helfen, zum anderen wollen wir unsere Mentoren auch persönlich auf ihrem Berufs- und Lebensweg fördern. So entstand unser diesjähriges Programm:


Bewerbungstraining mit dem Ağabey-Abla Team

Aufgrund einer kurzfristigen Absage einer Referentin durfte dieses Jahr das Ağabey-Abla Team einspringen und eine Fortbildung gestalten. Wir entschieden uns für das Thema "Tipps und Tricks fürs Bewerbungsgespräch". Zwei Stunden lang übten wir in Rollenspielen  verschiedene Gesprächssituationen und gaben unseren Abis und Ablas wertvolle Tipps für die Praxis.


Medienethik und Selbstdarstellung im Internet mit Aytekin Çelik
Worauf muss ich achten, wenn ich etwas auf Facebook poste? Welche Ratschläge soll ich meinem Kardeş im Umgang mit sozialen Medien geben? Diese und viele weitere Fragen beantwortete der Medienpädagoge Aytekin Çelik und ging dabei auf die Erfahrungen und Fragen unser Abis und Ablas ein.





Stressfrei durch Schule und Studium mit Anja Lucke
Unsere Abis und Ablas müssen viel leisten und finden nebenbei noch Zeit für ihr Engagement bei uns im Programm. Da kommt man oft ins Schwitzen! Anja Lucke zeigte unseren Mentoren am Fortbildungstag verschiedene Entspannungstechniken und gab ihnen Ratschläge, wie sie mit stressigen Situationen umgehen können.




Der Einfluss von Emotionen auf den Lernerfolg mit Dr. Aslı Aydin Özdemir
Die Psychologin Aslı Özdemir zeigte unseren Mentoren in einem Workshop, wie wertvoll eine gute Beziehung zwischen Mentor und Mentee für dessen Lernerfolg ist. Die Abis und Ablas wurden darin gestärkt, für ihren Kardeş nicht nur als Nachhilfelehrer zu fungieren, sondern auch in eine gute Beziehung zu investieren.





Ist Frieden auch wenn man sich streitet? mit dem Team der Friedensbildung der Landeszentrale für politische Bildung
Die Abis und Ablas traten in den Austausch über den Friedensbegriff und setzten sich mit verschiedenen Arten des gewaltfreien Konfliktaustrages auseinander. Dabei ging es nicht nur um die eigene Definition, sondern auch darum, wie man dem Kardeş das Thema Frieden nahebringen kann.



24.03.2017

Eine musikalische Reise zu der kleinen Meerjungfrau




Die Teilnehmerinnen des Elternprojekts „CHANCENbrücke“ waren letzten Monat gemeinsam mit den Elternmentorinnen am Überlegen, welche Ausflüge sie mit ihren Kindern unternehmen könnten. Gleich wurde recherchiert und so stießen wir auf das Kinder- und Familienkonzert „Die kleine Meerjungfrau“.

„Ja, das Märchen kenne ich!“, sagten die Mütter wie aus einem Munde.
„Gibt es das auch als Musikstück?“, fragte eine andere Mutter.


Für viele sollte es der erste Besuch eines klassischen Konzerts sein. Doch alle fanden es interessant zu erfahren, wie sich diese Musik in Kombination mit einem Märchen anhört. Wir waren uns gleich einig, dass unsere erste gemeinsame Aktivität der Besuch dieses Konzerts sein sollte.
Unsere Elternmentorin Özgül Özen nahm die Organisation mit Terminfindung und Kartenkauf gleich in die Hand.

 

Am 19. März war es dann endlich so weit. Das Konzert sollte um 16:30 Uhr beginnen. Doch alle waren so aufgeregt, dass sie fast schon eine Stunde vorher da waren. Die Eintrittskarten wurden verteilt und die Aufgabe die Plätze zu finden, wurde den Kindern übergeben. Nach Platzsuche und dem neugierigen Entdecken des Konzertsaals, der Bühne und den vielen Instrumenten, kam langsam Stille in unsere Gruppe und das Konzert begann.


Am Ende der wundervoll gestalteten, musikalischen Reise zu der kleinen Meerjungfrau gab es einen tobenden Applaus für die Musiker der Stuttgarter Philharmonie und der Erzählerin Elif Veyisoğlu, die mit ihrer beeindruckenden Stimme das Märchen erzählt hatte. 




Vor dem Gustav-Siegle Haus unterhielten wir uns noch lange, aufgeregt über das Stück.
Eine Mutter sagte: „Die Musik war für mich wie eine Meditation. Es war so entspannend.“
Eine andere Mutter fand es toll, dass die Erzählerin türkeistämmig war. Die Mädchen dagegen fanden vor allem die, von Kindern gemalten, Bilder zu dem Märchen ganz toll, mit der zusätzlichen Bemerkung, dass sie den Prinzen und die Hexe ein bisschen anders gemalt hätten. Sogar den Jungs hatte das Stück gefallen, mit der kleinen Bitte, dass man nächstes Mal etwas mehr für Jungs machen könnte.
Auf jeden Fall war es ein rundum gelungener Ausflug mit den Familien, dass wiederholt werden sollte.

Das Projekt CHANCENbrücke richtet sich an Familien in finanziellen Notlagen und Alleinerziehende und wird vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg.